KRONGAARD Reisebericht: New York – Insidertipps für die Stadt der Städte

KRONGAARD Reisebericht: New York – Insidertipps für die Stadt der Städte

New York City, die Stadt der Superlative! 8,5 Millionen Menschen leben hier, mehr als 50 Millionen kommen jedes Jahr zu Besuch – und ihnen wird wahnsinnig viel geboten. New York gilt als die Stadt, die niemals schläft. Als die Stadt der Städte. Frank Sinatra hat gesungen: Wer es hier schafft, der schafft es überall. New York ist das Pflaster für große Träume, unendliche Möglichkeiten und unvergessliche Urlaube.

Ob Wall Street oder Times Square, Brooklyn Bridge oder Freiheitsstatue, Central Park oder Empire State Building: Die klassischen Highlights der Stadt haben die meisten Menschen schon so oft gesehen, dass es sich fast anfühlt, als wäre man selbst dort gewesen. Kein Wunder, schließlich ist New York Schauplatz von vielen weltberühmten Filmen und Fernsehserien. „Sex and the City“, „Gossip Girl“, „Friends“, „Mad Men“, How I Met Your Mother“, „Suits“, „Frühstück bei Tiffany“, „Wall Street“, „Harry und Sally“ – nur einige Klassiker, die im „Big Apple“ spielen.

Doch die Stadt hat noch viel mehr zu bieten als die berühmten Sehenswürdigkeiten. Jedes Viertel ist anders – und längst geht es dabei nicht mehr nur um Manhattan. Brooklyn (wo mehr als 2,5 Millionen der New Yorker Einwohner leben) hat sich zu einem angesagten Bezirk aufgeschwungen: Zum Beispiel das Viertel Williamsburg mit all den Straßen- und Flohmärkten oder alternativen Galerien. Oft weit weg vom üblichen Touristenangebot, trifft man hier viele Einwohner, also die „echten New Yorker“.

Doch auch in Manhattan selbst sind die Viertel vielfältig und voller Abwechslung: Während die Upper East Side vor allem eine edle Wohngegend ist, gilt SoHo als Shoppingparadies und kreative Gegend. Greenwich Village – oft auch nur „The Village“ genannt – ist ein Künstler- und Szeneviertel mit vielen Cafés, Bars und individuellen Theatern. Die Gegend ist bei vielen Künstlern und Prominenten als Wohnviertel beliebt.

Als eins der teuersten Viertel (der ohnehin nicht günstigen Stadt) gilt TriBeCa. Hier reihen sich Luxusgeschäfte an edle Restaurants und angeblich besitzen Stars wie Beyoncé, Justin Timberlake und Leonardo DiCaprio dort Wohnungen. Die Stadt zieht sie alle in Ihren Bann – weshalb sich die Einwohnerzahl seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdoppelt hat.

Auch Hanh hat die besondere Magie von New York erlebt. Sie hat im Oktober zehn Tage mit einer Freundin in der Stadt verbracht und für sie steht fest: Es war das erste, aber sicher nicht das letzte Mal! Was sie besonders begeistert hat, welche Unterkunft sie empfiehlt und welche Spaziergänge bei keinem Besuch fehlen sollten: Das verrät sie im Interview.

Hanh, was hat dich an New York am meisten beeindruckt?

Die Lebendigkeit, die Dynamik, die Farben… Es ist eben die Stadt, die niemals schläft. Neben den allgemeinen Sehenswürdigkeiten fand ich insbesondere die Spaziergänge und Fahrradtouren durch die Stadt, über die bekannten Brücken (Brooklyn Bridge, Manhattan Bridge, Williamsburg Bridge) und entlang der Brooklyn Heights Promenade sehr schön. Von hier aus hat man einen unglaublich schönen Blick auf die Manhattan Skyline.

Was hast du alles angesehen – von bekannten Klassikern bis zu etwas versteckteren Highlights?

Wir haben alles an bekannten Sehenswürdigkeiten gesehen, vom Empire State Building bis zur Freiheitsstatue, vom Central Park bis hin zum Times Square. Was man auch unbedingt mal machen sollte, sind die Museumsbesuche, wie das Metropolitan Museum of Art (Met) und das MoMA. Die Museen bieten einen angenehmen Ruhepol zum hektischen New Yorker Alltag.
Was auch eine schöne Abwechslung bietet, ist der High Line Park. Das ist eine über zwei Kilometer lange Parkanlage, die über den Straßen von West-Manhattan liegt. Man läuft hier gefühlt inmitten der Stadt, hat links und rechts die hohen Gebäude, aber ist umgeben von Natur, Kunst und wunderschöner Aussicht.

Welche Art der Unterkunft hast du gewählt? Und warum?

Wir haben uns für eine Zwei-Zimmer-Airbnb-Wohnung direkt im Stadtteil Lower East Side von Manhattan entschieden. Gegenüber einem Hotelzimmer war das hier eine recht günstige Alternative, die vor allem ein Gefühl von „Zuhause“ gab. Wir konnten von hier aus fast komplett zu Fuß durch Manhattan laufen.

Wie anstrengend war die Reise? Ein New-York-Trip geht ja nicht unbedingt als Erholungsurlaub durch.

Die Hinreise war zwar etwas anstrengend, aufgrund des langen Fluges und der Zeitdifferenz, aber die Vorfreude auf die tolle Zeit machte alles wieder gut.

Hast du einen Geheimtipp, den man vorher nicht im Reiseführer findet?

Besuche bei lokalen Kunstgalerien. Wir waren bei Allouche Gallery und Con Artist Collective. Hier finden immer wieder Ausstellungen lokaler sowie international bekannter Künstler statt. Das tollste an solchen Events ist, dass die Künstler direkt vor Ort sind und man sich mit denen nett unterhalten kann.

Welches Restaurant oder welche Bar sollte jeder besuchen, der nach New York reist?

Für Restaurants gibt es einfach zu viele gute Lokalitäten. Am liebsten habe ich einfach das gegessen, was gut aussah und wonach mir gerade war. Sei es Pizza, Ramen, Pasta, Burger oder Tacos und Burritos. Meine Barempfehlung: „Mr. Purple Rooftop Bar & Lounge“ – eine, wie der Name es schon sagt, Rooftop Bar in der Lower East Side mit wunderschönem Blick auf Downtown Manhattan zur einen und auf Midtown Manhattan zur anderen Seite.

Wohin geht deine nächste Reise?

Ende Januar fliege für drei Wochen nach Vietnam. Hier geht es unter anderem auf auf die Insel Phu Quoc.