KRONGAARD Reisebericht: Sardinien – karibische Strände im Mittelmeer

KRONGAARD Reisebericht: Sardinien – karibische Strände im Mittelmeer

Es heißt, das Mittelmeer leuchte nirgendwo in so strahlendem Türkis wie hier: Sardinien gilt als die italienische Karibik – und ist in rund zwei Stunden von vielen deutschen Flughäfen zu erreichen. Kein Wunder, dass die zweitgrößte italienische Insel zu einem beliebten Urlaubsziel geworden ist. Bei den Reichen und Schönen, die in exklusiven Ressorts relaxen – aber auch abseits davon gibt es viel zu entdecken: Schroffe Berglandschaften, bunte Dörfer und einsame Buchten.

Die Insel liegt rund 200 Kilometer vom italienischen Festland entfernt und ist ganzjährig ein tolles Reiseziel: Im Sommer heiß, in Frühling und Herbst angenehm warm, auch im Winter herrschen milde Temperaturen. Wer gerne unter Menschen ist und eine prall gefüllte Reisekasse hat, steuert meist den Nordosten Sardiniens an: Die Costa Smeralda bietet Luxushotels, Yachthäfen und private Ferienvillen – hier tummelt sich gern der internationale Jetset.

Doch auch der Rest der Insel hat Traumstrände mit karibischem Flair zu bieten: Ein besonderer Tipp ist die Cala Goloritzé an der Ostküste: Dieser Küstenabschnitt ist unbesiedelt und steht unter Naturschutz – wer den Strand besuchen will, kommt entweder mit dem Boot oder nimmt eine etwa anderthalbstündige Wanderung aus dem Hochland auf sich.

Zum Pflichtprogramm der meisten Urlauber gehört die Inselhauptstadt Cagliari mit prunkvollen Gebäuden, kleinen Märkten und gemütlichen Cafés – und das alles direkt am Wasser. Aber auch der Ort Pula bietet unzählige Möglichkeiten für Reisende, die Unterhaltung suchen: Viele Bars und Restaurants, in denen sie die berühmte sardische Gastfreundschaft erwartet.

Wer eher auf Aktivurlaub in der Natur steht: Die Nordküste Sardiniens ist super zum Surfen, Segeln und Tauchen. Und das Bergmassiv im Osten der Insel eignet sich perfekt für abenteuerliche Trekkingtouren mit Aussicht. In der schroffen Gegend mit vielen einsamen Wanderpfaden tauchen immer wieder spektakuläre Buchten auf – am besten zieht man hier mit einem Einheimischen los, der seine Geheimtipps für die italienische Trauminsel verrät.

Auch René hat seinen Urlaub in diesem Jahr auf Sardinien verbracht. Was ihm an der Insel besonders gut gefällt und welcher Strand ihn besonders beeindruckt hat: Das verrät er im Interview.

René, Du hast Deinen letzten Urlaub gemeinsam mit Deiner Familie auf Sardinien verbracht. Warum hast Du Dich für dieses Reiseziel entschieden?

Wir suchen immer ein Reiseziel aus, das wir noch nicht kennen und das außerdem landschaftlich, kulinarisch und kulturell möglichst vielfältig ist. All das bietet Sardinien.

Die Anreise mit dem Flugzeug kann sich etwas in die Länge ziehen, gerade wenn man mit Kind reist. Welche Tipps hast Du, um die Zeit möglichst gut zu vertreiben?

Wir haben bewusst ein Reiseziel mit relativ kurzer Anreise (knapp über zwei Stunden) ausgewählt. Ansonsten sind auch Malbücher, Geschichten etc. gute Zeitvertreiber.

Wie hast Du Sardinien erlebt und was möchtest Du besonders hervorheben?

Besonders gut gefallen hat uns die Gastfreundschaft und Entspanntheit der Sarden, natürlich das gute Essen (Pecorino, Schinken und Honig sind ein Muss) – aber auch die vielfältige Natur der Insel mit den Bergen, Stränden und Pinienwäldern.

Was muss man unbedingt gesehen haben?

Einen der zahlreichen Strände! Da hat uns La Cinta besonders gut gefallen, weil es feinen Sand gibt, der Strand flach abfällt und es superklares Wasser gibt. Lohnenswert auf jeden Fall auch der Besuch des Bergdorfs orgosolo („Banditendorf“) mit seinen zahlreichen „murales“, den Wandmalereien.

Hast Du eine Restaurantempfehlung? Wenn ja: Was sollte man dort auf jeden Fall probieren?

Da Toto in Olbia, auf jeden Fall den Meeresfrüchtesalat und dazu einen sardischen Rosato.

Was sind Deine nächsten Reiseziele?

Sizilien oder ein anderes Mittelmeerland.