KRONGAARD SpendenRennen - gemeinsam für mehr Integration!

Das KRONGAARD SpendenRennen - gemeinsam für mehr Integration

In Hamburg hat mittlerweile jeder dritte Einwohner einen Migrationshintergrund, in Zahlen bedeutet es, dass knapp 630.000 Menschen mit Wurzeln im Ausland in der schönsten Stadt der Welt leben. Die Tendenz steigt kontinuierlich an, denn über 50 % der Kinder haben mindestens einen Elternteil, dessen Herkunft nicht in Deutschland verankert ist.

Hamburg verkörpert nicht nur nach außen das Image einer weltoffenen Stadt mit internationalem Flair, sie lebt es jeden Tag aufs Neue vor. Während in den gehobenen Stadtvierteln die Anteile von Kindern und Jugendlichen eher niedrig ausfallen, liegen in manchen Stadtteilen wie Hammerbrook, Veddel, Hohenfelde, Lurup oder Steilshoop die Rate weit über 60% bis zu 75%.

Integration ist ein wichtiges Thema der Stadtväter, um eine sozial verträgliche Eingliederung der Mitbürger und damit ein harmonisches Zusammenleben aller Kulturen zu erzielen. Doch allein durch die Politik ist dieses Ziel nicht zu erreichen und so haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr Vereine der Integration durch Sport verschrieben, um zum einen Vorurteile abzubauen und zum anderen einen kommunikativen Austausch zu beginnen, der durch sportliche Aktivitäten Gemeinsamkeiten fördert sowie Barrieren zwischen verschiedenen Kulturen aufzubrechen.

Der Sport Club Urania e.V. von 1931 gehört zu einer Vielzahl an Vereinen, die durch gezielte Programme Brücken zwischen verschiedenen Kulturen schafft und vor allem für Frauen die Basis für einen sozialen Austausch und Integration schaffen. Gegründet am 17. Juni 1931 umfasst der Verein ca. 750 aktive Mitglieder. 2012 entstand der erste Kurs für ausländische Frauen, heute bietet man Programme an, die von der Zielgruppe gewünscht werden. Vom Schwimmangebot mit einem geschützten Bereich für muslimische Frauen, Federball und sogar Radfahr-Kursen ist der Verein zu einem multikulturellen Anlaufpunkt geworden, wo sich Deutsche, Türken, Araber und Asiaten treffen, sportlich betätigen und vor allem soziale Kontakte knüpfen können.

Ein Programm, dass man unterstützen muss, entschied der Vorstand der KRONGAARD AG bei der Auswahl des sozialen Projektes, dass man in diesem Jahr unterstützen möchte, denn wie es bei vielen sozialen Projekten immer noch der Fall ist, fehlt es meistens am Geld.

Das KRONGAARD SpendenRennen in Bildern

Und so trafen am 22.11.2018 insgesamt 30 engagierte und motivierte Hamburger zusammen, um dem Verein die Unterstützung zukommen zu lassen, die aktuell fehlt. Das Ziel: Möglichst viele Kilometer sammeln, denn jeder erstrampelte Kilometer war für den Verein 10 Euro wert. Nicht jedem Teilnehmer war bewusst, wie lange eine halbe Stunde auf dem Spinning Bike im Elbgym (Alsterufer) sein kann, aber aufgeben oder schwächeln war keine Option.

So kamen am Ende insgesamt 492 Kilometer für den SC Urania e.V. zusammen, die am Abend vom KRONGAARD Vorstand Jan Jagemann an Andreas Weisse, Vorstand des SC Urania, in Form eines Schecks überreicht wurden.

Die Teilnehmerliste versprach ein sportliches Feuerwerk zu werden, denn jeder einzelne Teilnehmer wollte alles geben, um am Ende derjenige zu sein, der die meisten Kilometer erkämpft hat. Die Flasche Champagner als Belohnung hatte man sich auch verdient und so lag am Ende Mister Hamburg, Jan Stühmer, mit 19,7 Kilometern klar an der Spitze.

Damit es am Ende nicht nur sportlich, sondern auch finanziell eine lohnende Sache war, rundete KRONGAARD den Gesamtbetrag auf 6.000 Euro auf. Ebenso kamen auch von weiteren Unterstützern Spenden an, unter anderem legte das gerade frisch eröffnete Designhotel TORTUE weitere 200 Euro in die Waagschale.

Das Spendenrennen 2018 ist bereits die zweite Aktion dieser Art, die KRONGAARD ins Leben gerufen hat. Das unternehmerische Engagement und den damit verbundenen Erfolg des Unternehmens im Bereich der Bereitstellung von selbstständigen Experten sieht man nicht als selbstverständlich an. KRONGAARD sieht es als seine gesellschaftliche Verpflichtung, seinem sozialen Auftrag nachzukommen und als positives Vorbild für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner zu agieren.

2017 entschied das Unternehmen, dass es nicht ausreichend ist, nur zu spenden, sondern daraus eine Aktion zu machen, die auch außerhalb der Geschäftsraume Gehör findet und somit einen Ansporn bietet, sein soziales Auge zu schärfen und sich aktiv für positive Projekte einzusetzen. So entstand das #SPENDENRENNEN.